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Nach dem 4. Bericht der UNO-Organisation IPCC
2007 ist es nun amtlich – der Klimawandel ist
menschengemacht und bereits in vollem Gange.
Klimaschutz ist unabdingbar, um die schlimmsten
Folgen für das Erdklima abzumildern, aber Anpassungsstrategien
an sich verändernde Umwelten
sind gleichfalls notwendig.
Das Forschungsprojekt „Klimawandel
Unterweser“ untersucht Kommunikationsformen zum Klimawandel. Gemeinsam
mit Akteuren aus Tourismus, Stadt- und
Regionalplanung sowie der Landwirtschaft werden
Methoden und Materialien zur Vermittlung eines
Risiko- und Chancenbewusstseins entwickelt, um
daraus Handlungsmöglichkeiten zu erlangen.
Die Arbeit mit den drei Akteursgruppen erfolgt
über zwei Jahre in Workshops, die aufeinander
aufbauen. Mit Hilfe eines aufwendigen Anspracheprozesses
wählt die Projektleitung Personen aus,
die sich über den gesamten Zeitraum aktiv am Forschungsprozess
beteiligen und sich dem Vorhaben
verpflichtet fühlen. Die Teilnehmenden werden im
Projektverlauf bei der Entwicklung eigener Medien
zur Thematisierung des Klimawandels in ihren Zielgruppen
unterstützt.
Die subjektiven Theorien der Akteure werden erfasst
und mit den wissenschaftlichen Erkenntnissen
der Klimaforschung zusammengeführt. Es gilt,
zielgruppenspezifische Handlungs- und Kommunikationsmittel
zu erstellen. Zum Einsatz kommen
sozialwissenschaftliche Methoden, die Barrieren
überwinden und damit Akzeptanz fördern.
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